Lyrik des Orients

Musikalische Lesung zum Hohelied

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Passend zur Tagung über das Hohelied der Liebe (21. bis 23. Februar) veranstaltet die Evangelische Akademie Hofgeismar am Samstag, 22. Februar, einen musikalisch-literarischen Abend. Ab 19.30 Uhr treten die bekannte Übersetzerin Claudia Ott und der mehrfach ausgezeichnete libanesische Musiker Gilbert Yammine im Synodalsaal mit ihrem Programm „Gold auf Lapislazuli“ auf. Ein gleichnamiges Buch hat die Orientalistin, Autorin und Musikerin Ott bereits veröffentlicht. Dafür hat sie 100 der schönsten Liebesgedichte des Orients ausgewählt und übersetzt. Eine Auswahl dieser poetischen Texte, die von verzehrender Sehnsucht, den Paradiesen der Lüste und dem Liebestod erzählen, wird sie in Hofgeismar rezitieren. Dazu spielt sie Rohrflöte und wird musikalisch ergänzt von Gilbert Yammine, einem der bekanntesten Konzertspieler des Qanun, der orientalischen Kastenzither. Yammine hat sich durch die Verbindung von orientalischer, klassischer und zeitgenössischer Musik auf dem Qanun international einen Namen gemacht und gibt mit diversen Ensembles und Symphonieorchestern Konzerte in der arabischen und europäischen Welt. Mit ihrer Konzertlesung knüpfen die beiden Künstler an die Zeile „Stark wie der Tod ist die Liebe“ aus dem Hohelied der Liebe an, das im Zentrum des Tagungswochenendes steht und sich mit dem Eros im Dienst der Theologie beschäftigen wird.

Anmeldungen zur Tagung sind noch möglich. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.