Von der Kirche in die Politik

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Markus Meckel (geb. 1952) studierte von 1971 bis 1978 Theologie in Naum-burg und Berlin und übernahm 1980 bis 1988 das Vikariat und evangelische Pfarramt in Vipperow/Müritz. Im Anschluss leitete er bis 1990 die Ökumenische Begegnungs- und Bildungsstätte in Niederndodeleben bei Magdeburg.

Schon in den 1970er Jahren engagierte sich Markus Meckel in der Opposition der DDR. Mit Weggefährten wie Martin Gutzeit initiierte er 1989 die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) und vertrat diese am Zentralen Runden Tisch. Er gehörte der ersten frei gewählten Volkskammer vom 18. März bis 2. Oktober 1990 an und wurde im April 1990 Außenminister in der Regierung De Maizière (bis August 1990).

Nach der Wiedervereinigung gehörte er von 1990 bis 2009 dem Deutschen Bundestag an und engagierte sich stark in der Außenpolitik und für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, u.a. in beiden Enquete-Kommissionen.

Seit dem 12. Oktober 2013 ist Markus Meckel Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Die friedliche Revolution 1989/90 in der DDR war eine Revolution, die aus der Kirche kam. Viele Christinnen und Christen waren in der Oppositionsbewegung integriert und der festen Überzeugung, dass Kirche auch einen politischen Auftrag habe. Sie haben sich in vielfältiger Weise – ob in der Initiative für Frieden und Menschenrechte oder den Umweltbibliotheken, ob bei Friedensgebeten oder den Montagsdemonstrationen – eingebracht für die Veränderung und am Ende auch Überwindung der politischen Verhältnisse in der SED-Diktatur.

Markus Meckel, Mitbegründer der SDP und 1990 Außenminister der ersten und einzigen frei gewählten Regierung der DDR, war einer von ihnen. Er berichtet 25 Jahre nach den Ereignissen in der DDR 1989/90 von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Engagement.

Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Von der Kirche in die Politik: Christinnen und Christen und die friedliche Revolution in der DDR 1989/90“. Nach Dr. Aribert Rothe, Christoph Wonneberger und Markus Meckel folgt am 16. April 2015 zum Abschluss ein Resümee mit der Bürgerrechtlerin Kathrin Mahler Walther.

Wir freuen uns mit Ihnen auf einen spannenden Blick auf die damalige Zeit und ihre Protagonisten.


 

Von der Kirche in die Politik

Markus Meckel (geb. 1952) studierte von 1971 bis 1978 Theologie in Naum-burg und Berlin und übernahm 1980 bis 1988 das Vikariat und evangelische Pfarramt in Vipperow/Müritz. Im Anschluss leitete er bis 1990 die Ökumenische Begegnungs- und Bildungsstätte in Niederndodeleben bei Magdeburg.

Schon in den 1970er Jahren engagierte sich Markus Meckel in der Opposition der DDR. Mit Weggefährten wie Martin Gutzeit initiierte er 1989 die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) und vertrat diese am Zentralen Runden Tisch. Er gehörte der ersten frei gewählten Volkskammer vom 18. März bis 2. Oktober 1990 an und wurde im April 1990 Außenminister in der Regierung De Maizière (bis August 1990).

Nach der Wiedervereinigung gehörte er von 1990 bis 2009 dem Deutschen Bundestag an und engagierte sich stark in der Außenpolitik und für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, u.a. in beiden Enquete-Kommissionen.

Seit dem 12. Oktober 2013 ist Markus Meckel Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Die friedliche Revolution 1989/90 in der DDR war eine Revolution, die aus der Kirche kam. Viele Christinnen und Christen waren in der Oppositionsbewegung integriert und der festen Überzeugung, dass Kirche auch einen politischen Auftrag habe. Sie haben sich in vielfältiger Weise – ob in der Initiative für Frieden und Menschenrechte oder den Umweltbibliotheken, ob bei Friedensgebeten oder den Montagsdemonstrationen – eingebracht für die Veränderung und am Ende auch Überwindung der politischen Verhältnisse in der SED-Diktatur.

Markus Meckel, Mitbegründer der SDP und 1990 Außenminister der ersten und einzigen frei gewählten Regierung der DDR, war einer von ihnen. Er berichtet 25 Jahre nach den Ereignissen in der DDR 1989/90 von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Engagement.

Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Von der Kirche in die Politik: Christinnen und Christen und die friedliche Revolution in der DDR 1989/90“. Nach Dr. Aribert Rothe, Christoph Wonneberger und Markus Meckel folgt am 16. April 2015 zum Abschluss ein Resümee mit der Bürgerrechtlerin Kathrin Mahler Walther.

Wir freuen uns mit Ihnen auf einen spannenden Blick auf die damalige Zeit und ihre Protagonisten.


 

2018-09-21 541