Appell für mehr Chancen für arme Kinder

Tagung zur Armut mit Sozialministerium

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Mit einem Plädoyer für mehr und sinnvollere Maßnahmen, um die Armut von Kindern- und Familien zu bekämpfen, endete eine Fachtagung, die Akademie und Hessisches Sozialministerium, Kirchen und Bistümer sowie Diakonie und Caritas in Hessen organisiert hatten. 60 Fachleute aus dem Sozialbereich, der Politik und der Kirche nahmen daran teil.

Die Verantwortlichen der Tagung waren neben der Akademie Vertreter des Hess. Sozialministeriums, der Evangelischen Kirchen in Hessen, der Diakonie Hessen, der Katholischen Kirche und der Hessen-Caritas.
Die Verantwortlichen der Tagung waren neben der Akademie Vertreter des Hess. Sozialministeriums, der Evangelischen Kirchen in Hessen, der Diakonie Hessen, der Katholischen Kirche und der Hessen-Caritas.

"Es gibt Wege aus der Armut", resümierte bei der Podiumsdiskussion am Ende der Fachtagung "Wenn Schmalhans Küchenmeister ist" (17./18. April) Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster (Gießen) und nannte als mögliche Vorschläge steuerliche Veränderungen beim Kinderfreibetrag und dem Spitzensteuersatz, um die Kommunen finanziell besser auszustatten. Die Armutsbekämpfung sei aber nicht in erster Linie eine Frage des Geldes. Vielmehr müssten die Maßnahmen überprüft und korrigiert werden. Positiv sei die von der Landesregierung initiierte Einrichtung von Familienzentren.

 Landeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Ökumene und Diakonie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck machte ein wachsendes gesellschaftliches Interesse an dem Problem der Kinderarmut in Deutschland aus. In ihrem Vortrag ging sie auf die unterschiedlichen Formen von Armut ein, die letztendlich die Betroffenen von einer Teilhabe in der Gesellschaft ausschlössen.

Hier können Sie ihren Vortrag nachlesen.

Appell für mehr Chancen für arme Kinder

"Es gibt Wege aus der Armut", resümierte bei der Podiumsdiskussion am Ende der Fachtagung "Wenn Schmalhans Küchenmeister ist" (17./18. April) Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster (Gießen) und nannte als mögliche Vorschläge steuerliche Veränderungen beim Kinderfreibetrag und dem Spitzensteuersatz, um die Kommunen finanziell besser auszustatten. Die Armutsbekämpfung sei aber nicht in erster Linie eine Frage des Geldes. Vielmehr müssten die Maßnahmen überprüft und korrigiert werden. Positiv sei die von der Landesregierung initiierte Einrichtung von Familienzentren.

 Landeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Ökumene und Diakonie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck machte ein wachsendes gesellschaftliches Interesse an dem Problem der Kinderarmut in Deutschland aus. In ihrem Vortrag ging sie auf die unterschiedlichen Formen von Armut ein, die letztendlich die Betroffenen von einer Teilhabe in der Gesellschaft ausschlössen.

Hier können Sie ihren Vortrag nachlesen.

2018-07-19 732