Veranstaltungsdetails

... WIE KINDER TRÄUMEN" Robert Schumanns "Kinderszenen"

Die „Kinderszenen" sind nicht für Kinder komponiert, sondern für Erwachsene. Sie sind „Leichte Stücke" (Erstausgabe); zugleich gehören sie „für den Interpreten zum Schwierigsten" (Alfred Brendel). Die dreizehn „Szenen" sind ein zyklisches Werk. Die „putzigen Dinger" (Schumann) erweisen sich als Bausteine einer lyrischen Welt, „deren Summe sehr viel größer ist als die Teile" (Brendel). Sie enthüllen auch etwas über die Kindheit, wie man sie besonders im 19. Jahrhundert entdeckte und beschrieb (Novalis, E.T.A. Hofmann, Jean Paul). In der Tagung wird den Kinderszenen in Einzelanalysen nachgegangen sowie über eine Anthropologie der Kindheit nachgedacht.

Termin

13.01.2017 bis 15.01.2017 (18:00 Uhr bis 13:00 Uhr)