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Die Zeit für eine sozial-ökologische Transformation drängt angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen wie der Klimakrise, Hunger, Verteilungsfragen, Ressourcenübernutzung oder dem Ausstieg aus fossiler Energiegewinnung.

In einer Welt, die von rasanten Veränderungen geprägt ist, setzen wir uns hier intensiv mit Fragen der Nachhaltigkeit und ökologischen Herausforderungen auseinander. Die Politische Ökologie steht für Inter- und Transdisziplinarität. Es geht also darum, verschiedene Wissenschaftsdisziplinen und gesellschaftspolitische Bereiche zu verknüpfen und aus unterschiedlichen Perspektiven auf Themen zu schauen. Politische Ökologie betrachtet die Umwelt nicht isoliert, sondern untersucht Wechselwirkungen zwischen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren in Bezug auf Umweltfragen. Dabei hinterfragt sie Macht- und Verteilungsfragen und politische Prozesse, die in unserer heutigen Gesellschaft von enormer Bedeutung für Armutsbekämpfung, faire Zugänge zu Dienstleistungen oder eine umweltschonende Produktion sind.

Unsere Schwerpunkte

  • Umweltschutz und -gerechtigkeit: Wir analysieren und diskutieren globale politische Dynamiken vor dem Hintergrund der Klimakrise und im Kontext von Umweltschutz und -gerechtigkeit. Dabei betrachten wir die Verantwortung verschiedener Akteure bei der Bewältigung globaler ökologischer Herausforderungen. Dabei legen wir einen Fokus darauf, wie ökologische Prinzipien mit sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlichem Wohlstand in Einklang gebracht werden können.
  • Nachhaltige Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit: Wir befassen uns mit Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung und den Nord-Süd-Beziehungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt trägt eine kritische Perspektive dazu bei, dass Entwicklungszusammenarbeit besser auf die Bedürfnisse und Rechte der betroffenen Gemeinschaften eingeht.
  • Globale Macht- und Herrschaftsverhältnisse: Seine macht- und herrschaftskritische Perspektive einzunehmen ist essentiell, um strukturelle Ungerechtigkeiten, Machtungleichgewichte und unterdrückende Systeme zu erkennen und zu hinterfragen. Diese Perspektive fördert eine tiefgreifende und ganzheitliche Analyse von Nachhaltigkeit, die über rein technologische oder ökonomische Lösungen hinausgeht. Sie trägt dazu bei, transformative Veränderungen anzustoßen und sicherzustellen, dass nachhaltige Entwicklungen gerecht und inklusiv sind.

Studienleiterin Nachhaltigkeit & Politische Ökologie

Nadja Ahmad

+49 5671 881-121
nadja.ahmad@ekkw.de

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