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Junge Menschen in ihrer politischen Subjektwerdung begleiten. Sie für machtkritische Perspektiven sensibilisieren. Und für Mitgestaltung demokratischer Verhältnisse begeistern.

Politische Jugendbildung möchte junge Menschen in ihrer politischen Subjektwerdung unterstützen, für macht- und herrschaftskritische Perspektiven sensibilisieren und für die Mitgestaltung demokratischer Verhältnisse begeistern. Mündigkeit, Emanzipation und Solidarität sind dabei wichtige Leitplanken unserer Arbeit.

Vor dem Hintergrund dieser Zielperspektive konzipieren wir ermutigende Lernarrangements, in denen Kinder und Jugendliche das Politische ihrer eigenen Lebenswelt erkennen und es mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten verknüpfen.

Mit Multiplikator*innen reflektieren wir auf Grundlage kritischer Gesellschaftstheorien die Gelingensbedingungen schulischer und außerschulischer politischer Bildung und entwickeln Handlungsperspektiven für die Praxis.

Mit wissenschaftlicher Politikdidaktik und der Profession der außerschulischen politischen Bildung führen wir Diskurse zu aktuellen bildungspolitischen Fragestellungen und zum politischen Selbstverständnis der eigenen Disziplin.

Unsere Schwerpunkte

  • Demokratiebildung im öffentlichen Raum und vor Ort
    Insbesondere Lernarrangements, die im eigenen Sozialraum von Kindern und Jugendlichen verortet sind, tragen das Potenzial in sich, das Politische in seinem Entstehen und dort, wo es die Menschen erfahren, zu erschließen. Wir möchten jungen Menschen (und auch Multiplikator*innen) Perspektiven eröffnen, mit denen sie ihre Umgebung politisch lesen und Konflikte verstehen, eigene politische Positionen entwickeln und sich mit ihren Interessen einzubringen.
  • Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung
    Wir unterstützen junge Menschen darin, Globalisierungsprozesse und Dimensionen einer sozial-ökologischen Transformation zu reflektieren, über mögliche Handlungskonzepte zu diskutieren und eigene positive Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Dabei stärken wir die Resilienz und Ambiguitätstoleranz junger Menschen, indem wir – zum Beispiel mit JEAH!-Jugendakademien – geschützte Austauschräume zur Verfügung stellen. Hier können sich Menschen mit ihren Ängsten und Unsicherheiten auseinandersetzen und lernen, mit Uneindeutigkeit und Komplexität umzugehen. Zudem bieten wir Experimentierräume für das eigene (und kollektive) Handeln und stärken die Teilnehmenden in ihrer politischen Gestaltungskompetenz, zum Beispiel auch durch die Zusammenarbeit mit Jugendbewegungen und bewegungsbezogenen Organisationen.
  • Reflexionsort für politikdidaktischen Dissens
    Politikdidaktische Theoriebildung kann der politisch-bildenden Praxis den legitimatorischen Rücken stärken und einen Rückzugsort anbieten, an dem das eigene Handeln kritisch-reflexiv geprüft wird. Mit unseren Veranstaltungen schaffen wir Gelegenheiten für Lehrer*innen und außerschulische politische Bildner*innen, die Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit in den Blick zu nehmen, Handlungspraktiken durch Wissenschaft unterstützt systematisch zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Politischer Dissens gehört dabei zum konstitutiven Kern einer sich als politisch verstehenden Disziplin, um deren Ziele stets gerungen werden muss. Wir möchten zum konflikthaften Austausch zwischen unterschiedlichen Ansätzen und Handlungsfeldern, zwischen Theorie und Praxis und zwischen verschiedenen demokratischen Akteuren beitragen.

Studienleiter Politische Jugendbildung & Pädagogik

Dr. Oliver Emde

+49 5671 881-116
oliver.emde@ekkw.de

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