Großes Interesse am Thema Umweltflucht

Reger Austausch zwischen Jung und Alt

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Die Umweltkonsultation "Fluchtursache Klimawandel", zu der die Evangelische Akademie am 6.November eingeladen hatte, stieß nicht nur bei den über 60 jungen Menschen, die einen Freiwilligendienst absolvieren, auf großes Interesse, sondern auch bei den vielen älteren Besuchern.

Teilnehmende an der Umweltkonsultation an einer der Stationen der Lernwerkstatt.
Teilnehmende an der Umweltkonsultation an einer der Stationen der Lernwerkstatt.

Jährlich lädt die Evangelische Akademie Hofgeismar in Kooperation mit den Evangelischen Freiwilligendiensten, der Diakonie Hessen und dem Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zu einer eintägigen Umweltkonsultation ein. Da zudem auch Hessen Forst und Bildung trifft Entwicklung beteiligt sind, wurde dieses Jahr das brisante Thema   "Fluchtursache Klimawandel" aufgegriffen. Die Resonanz war überwältigend, denn neben den gezielt eingeladenen Freiwilligen kamen auch viele ältere Menschen. Der Einführungsvortrag des Journalisten Gerhard Klas (Köln) machte dann auch deutlich, wie drängend die Frage nach der Bekämpfung der Fluchtursache ist: Klas prognostizierte mit dem Verweis auf Studien einen Anstieg der Zahl der Umweltflüchtlinge von 250 Millionen auf eine Milliarde in den nächsten Jahren. Am Beispiel von Bangladesh erläuterte er, was der Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter konkret für die Bevölkerung bedeutet: 15 Millionen Menschen würden allein in Bangladesh ihre Existenzgrundlage verlieren.

Im Anschluss an den Vortrag wurden Stationen zum interaktiven Erforschen und Spielen angeboten, an denen die über 90 Teilnehmenden ins Gespräch kamen. Es folgten Workshops zu Themen wie der Wald als Klimaschützer, die Auswirkungen des eigenen Lebensstils, Ressourcennutzung und Menschenrechte und klimafreundliche Landwirtschaft.   

Großes Interesse am Thema Umweltflucht

Jährlich lädt die Evangelische Akademie Hofgeismar in Kooperation mit den Evangelischen Freiwilligendiensten, der Diakonie Hessen und dem Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zu einer eintägigen Umweltkonsultation ein. Da zudem auch Hessen Forst und Bildung trifft Entwicklung beteiligt sind, wurde dieses Jahr das brisante Thema   "Fluchtursache Klimawandel" aufgegriffen. Die Resonanz war überwältigend, denn neben den gezielt eingeladenen Freiwilligen kamen auch viele ältere Menschen. Der Einführungsvortrag des Journalisten Gerhard Klas (Köln) machte dann auch deutlich, wie drängend die Frage nach der Bekämpfung der Fluchtursache ist: Klas prognostizierte mit dem Verweis auf Studien einen Anstieg der Zahl der Umweltflüchtlinge von 250 Millionen auf eine Milliarde in den nächsten Jahren. Am Beispiel von Bangladesh erläuterte er, was der Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter konkret für die Bevölkerung bedeutet: 15 Millionen Menschen würden allein in Bangladesh ihre Existenzgrundlage verlieren.

Im Anschluss an den Vortrag wurden Stationen zum interaktiven Erforschen und Spielen angeboten, an denen die über 90 Teilnehmenden ins Gespräch kamen. Es folgten Workshops zu Themen wie der Wald als Klimaschützer, die Auswirkungen des eigenen Lebensstils, Ressourcennutzung und Menschenrechte und klimafreundliche Landwirtschaft.   

2018-12-13 756