Kundgebung gegen Rechts

10 000 kamen zum Regierungspräsidium

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Angesichts des Mordes an Dr. Walter Lübcke hatten Stadt und Land Kassel,Gewerkschaften, Institutionen, Verbände und die Landeskirche zu einer Kundgebung vor dem Regierungspräsidium am 27. Juni aufgerufen. 10000 Menschen kamen und zeigten sich solidarisch mit dem Aufruf "Zusammen sind wir stark!". Großes Beifall erhielt Bischof Dr. Martin Hein für seine klaren Worte gegen Rechtsextremismus.

Bischof Martin Hein war einer der Redner und forderte, den Rechtsextremismus endlich ernst zu nehmen.
Bischof Martin Hein war einer der Redner und forderte, den Rechtsextremismus endlich ernst zu nehmen.

 «Wer die Würde des Menschen missachtet, gewaltsam oder mit Worten, stellt sich außerhalb unseres demokratischen Gemeinwesens. Da gibt es kein Wenn und Aber!» Mit diesen Worten setzte der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, am Donnerstag (27.6.) ein deutliches Zeichen für ein solidarisches Zusammenleben.
Hein sprach auf einer Kundgebung vor dem Regierungspräsidium in Kassel. Angesichts des Mordes an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und der beunruhigenden Geschehnisse der vergangenen Wochen hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Stadt Kassel gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Institutionen und Organisationen die Menschen in der Region dazu aufgerufen, sich gemeinsam für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit einzusetzen. Die Kundgebung, zu der nach Angaben von Stadt und Polizei Kassel rund 10.000 Menschen gekommen waren, stand unter dem Motto «#Zusammen sind wir stark!».(epd/medio)

Thomas Bockelmann, Intendant des Staatstheaters Kassel, forderte die Landesregierung auf, endlich die NSU-Akten freizugeben und verwies auf eine entsprechende Petition im Netz.

Hier finden Sie den Artikel dazu auf der Seite der Landeskirche.

Hier können Sie die Rede des Bischofs nachlesen.

 

Kundgebung gegen Rechts

 «Wer die Würde des Menschen missachtet, gewaltsam oder mit Worten, stellt sich außerhalb unseres demokratischen Gemeinwesens. Da gibt es kein Wenn und Aber!» Mit diesen Worten setzte der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, am Donnerstag (27.6.) ein deutliches Zeichen für ein solidarisches Zusammenleben.
Hein sprach auf einer Kundgebung vor dem Regierungspräsidium in Kassel. Angesichts des Mordes an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und der beunruhigenden Geschehnisse der vergangenen Wochen hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Stadt Kassel gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Institutionen und Organisationen die Menschen in der Region dazu aufgerufen, sich gemeinsam für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit einzusetzen. Die Kundgebung, zu der nach Angaben von Stadt und Polizei Kassel rund 10.000 Menschen gekommen waren, stand unter dem Motto «#Zusammen sind wir stark!».(epd/medio)

Thomas Bockelmann, Intendant des Staatstheaters Kassel, forderte die Landesregierung auf, endlich die NSU-Akten freizugeben und verwies auf eine entsprechende Petition im Netz.

Hier finden Sie den Artikel dazu auf der Seite der Landeskirche.

Hier können Sie die Rede des Bischofs nachlesen.

 

2019-07-16 781