Der Rufer in der Wüste in Corona-Zeiten

Der Rufer in der Wüste in Corona-Zeiten

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Vor der Kirche St. Johannes im Stadtkern von Oberviechtach wurde 1965 eine – aus kindlicher Perspektive - überlebensgroße Plastik errichtet. Sie zeigt Johannes als den einsamen Rufer in der Wüste, dessen Botschaft keiner hören will. Der Pfarrer der Gemeinde, Simon Sindersberger, sagte damals, er sehe sich häufig in der Rolle dieses Rufers.

Mit der Heiligenfigur vor seiner Kirche nahm der Geistliche die Rolle des Rufers fortan arbeitsteilig wahr. Denn der steinerne Johannes wandte sich in seiner unmissverständlichen Geste und mit seinem durchdringenden, in die Ferne gerichteten Blick von nun an ohne Unterlass allen zu, vor allem auch jenen, die die Kirche mieden, sondern sie auf dem Weg durch die Stadt nur passierten. Ich weiß nicht, ob die Figur heute noch steht, aber die Begegnung mit dem – gar nicht strengen, stets verständnisvollen, Zigarre rauchenden und kulinarisch aufgeschlossenen - Pfarrer und seinem Rufer in der Wüste ist mir in Erinnerung geblieben.

Solche „Rufer in der Wüste“ gibt es immer wieder. Der Marburger Virologe Hans-Dieter Klenk zum Beispiel warnte in einer öffentlichen Vorlesung an der Universität Marburg Anfang der 2000er Jahre – als die Vogelgrippe am Themenhimmel aufstieg – vor einer Pandemie und ihren Folgen. Die Frage sei nicht, ob sie komme, sondern nur: Wann es wieder so weit sei.

Im Publikum saßen vor allem Vogelzüchter, die die Dimension dessen, was der Forscher sagte, gar nicht verstehen wollten, sondern sich wegen ihrer Liebe zu den Vögeln persönlich angegriffen wähnten. Aber im Gegensatz zu allen anderen Bürgern, die der Einladung nicht gefolgt waren, hörten die Vogelzüchter wenigstens zu. Offenbar wurde an diesem Abend auch das grundsätzliche Dilemma des Propheten: Er sagt das Unglaubliche voraus. Das Unvorstellbare. Das, was es doch gar nicht geben kann. Hinzu kam: Jede Warnung, obschon sie noch so berechtigt war, minderte die Glaubwürdigkeit des Mahners, wenn die tatsächlichen Folgen des prophezeiten Ereignisses in milderer Form eintraten als vorhergesagt. So war es bei der Vogelgrippe, der Schweinegrippe, bei Mers und Sars, und die Risikoanalyse des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, in der die Fachleute eine Hochwasserkatastrophe und eine Pandemie – ausgelöst durch ein Corona-Sars-Virus – durchgespielt hatten, und die am 3. Januar 2013 als Bundestagsdrucksache vorgelegt worden war, hatte schließlich nur noch wenige interessiert.

Heute zeigt sich, wie nah am aktuellen Geschehen die Prognostiker damals lagen. Im Februar eines Jahres X komme eine Seuche in Ostasien auf und im April würden die ersten Fälle in Deutschland bekannt, ausgelöst durch den Besucher einer Industriemesse in Norddeutschland und einen jungen Menschen, der von einem Studienaufenthalt in China in eine süddeutsche Universitätsstadt zurückkehre. Der Beginn des Berichts liest sich wie eine Schilderung des Geschehens aus diesen Tagen. Der dann folgende Ausblick wird hoffentlich nicht zur Wahrheit werden. In mehreren Wellen komme die Seuche über fünf Jahre verteilt zurück. Millionen von Menschen werden sterben. Die Wasser- und Energieversorgung werde wohl aufrechterhalten werden können, die Lebensmittelversorgung nicht.

So schlimm ist es noch nicht, und so schlimm muss es ja auch nicht kommen. Aber das, was wir jetzt schon erleben, ist schlimm genug. Selbst in hoch entwickelten Ländern kollabieren die Gesundheitssysteme, und es ist bemerkenswert welchen Verlauf die Pandemie bisher in Deutschland genommen hat. Andere sehnten sich nach unserem „zerbrechlichen Zwischenerfolg“, von dem Bundeskanzlerin Merkel am 15. April 2020 sprach.

Deutschland hatte schon vor Pandemie die höchste Zahl an Intensivbehandlungsplätzen je Einwohner auf der Welt, die zudem alle mit Beatmungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Binnen weniger Tage wurde diese Kapazitäten sogar noch verdoppelt. Indes ist es uns allen gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und neben den Behandlungs- die Testkapazitäten auszubauen, um Zeit zu gewinnen. Die erste Person Plural ist in diesem Zusammenhang gerechtfertigt, denn anders als gemeinsam geht es in der Pandemie nicht.

Das alles ist uns ohne Kriegsrhetorik oder harten Einsatz von Sicherheitskräften gelungen. Die Deutschen vertrauen der Politik. Die anonymisierten und aggregierten Bewegungsprofile von Mobiltelefonkunden zeigen, wie zum Beispiel die Rede der Bundeskanzlerin vom 18. März 2020 die Deutschen in ihrer Mobilität gebremst und entschleunigt hat wie kein anderes Ereignis zuvor. Und die Jungen machen mit! Das sollten wir festhalten. Wir haben das öffentliche Leben von einem Tag auf den anderen angehalten. Plötzlich geht das, was stets als unmöglich galt. Die Appelle der Jungen, den mindestens ebenso bedrohlichen Klimawandel ernst zu nehmen, blieben ohne vergleichbare Wirkung. Die Frage nach der „Generationengerechtigkeit“ sollten wir nach Corona nochmals stellen.

Doch auch dieser Erfolg, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat seinen Preis. Die Klinikbetten, die jetzt für potentielle Corona-Patienten leer gehalten werden, waren zuvor mit kranken und sehr kranken Menschen belegt, denen heute und auf unbestimmte Zeit nicht geholfen wird. Während Virologen die Suppression der Seuche fordern, benennen Krebstherapeuten die Menschen mit Namen, denen sie derzeit nicht helfen können, und Immunologen berechnen die anwachsende Zahl der „Paralleltoten“, die heute noch kein Gesicht und keinen Namen haben, aber deren Zahl eines Tages zu beziffern sein wird. Psychisch Kranke stehen mehr Ängste aus als zuvor und die Zahl der Suizide, heißt es, nehme zu. Auf der medizinischen Mikroebene erscheinen die Dilemmata mithin schon unerträglich.

Wie aber werden die gesellschaftlichen Folgen sein, die nicht nur in Deutschland, in Europa und in der westlichen Welt, sondern auf der ganzen Welt durch eine Rezession und Armut ausgelöst werden, durch die Renationalisierung der Politik, durch die unzulässige Vereinfachung der als unerträglich empfundenen Komplexität? Welche Fluchtwellen und bewaffnete Konflikte werden ausgelöst? Hierzulande haben Linksextremisten im Internet schon zu Plünderungen aufgerufen, und es gab einen Anschlag samt Bekennerschreiben auf eine Datenleitung zu einem Fraunhoferinstitut in Berlin, dessen Wissenschaftler an einer App zur Eindämmung der Pandemie arbeiten. (Eine App, die ein entscheidende Faktor zur Eindämmung der Seuche bei gleichzeitiger Rückkehr in ein weniger reglementiertes Leben sein wird.) Indes tut die extreme Rechte so, als löste sie sich derzeit auf. Es wäre freilich töricht, ihr zu glauben.

Wir, die heute Lebenden, haben keine Erfahrung im Umgang mit einer Pandemie. Die spanische Grippe, als jüngstes Ereignis vergleichbarer Art, liegt gut 100 Jahre zurück. Wir wissen heute nicht, wie es im nächsten Monat weitergeht. Es gibt kein richtig und falsch. Die Tagesmeldungen zur Zahl der Infizierten, Toten und Genesen schaffen ebenso viel Irritation wie Sicherheit. Nur langsam fügt sich der Datenstrom zu Wissen. Der Shutdown war einfach, aber wann und wie ziehen wir die Rollos wieder hoch? Die Krise ist die Stunde der Exekutive, doch das Volk – vertreten durch das Parlament – ist der Souverän.

Wir wissen nur eines: Das Virus ist in der Welt, und es bleibt bei uns bis ans Ende der Menschheit. Bevor es in seiner Gefahr zu einem belanglosen Schnupfen herabgesunken sein wird, müssen wir als Gesellschaft durchseucht werden. Nicht nur wir hier in Hessen und in Deutschland. Die ganze Menschheit. Und das ist eine Menschheit, wie wir in diesen Tagen erfahren. Erst wenn 60 bis 80 Prozent der Menschen durch Ansteckung oder Impfung immunisiert worden sind, werden wir hinreichenden Schutz vor der neuen Erkrankung haben. Bevor es soweit ist, kann uns der Erreger jederzeit wieder einholen. Von jedem Fleck auf Erden aus.

Um solche Wahrheiten zu erkennen und auszusprechen, muss man kein Prophet sein. Aber um die wahren von den falschen Propheten, die aufrichtigen von den irreführenden Rufern in der Wüste, in den sozialen Medien und irgendwann auch wieder auf den Straßen zu scheiden, dazu ist unsere Akademie berufen, ihren Beitrag zu leisten. Die Welt ist voller Widersprüche. Halten wir sie aus.

Claus Peter Müller von der Grün, Vorsitzenden des Kuratoriums der Ev. Akademie Hofgeismar

Der Rufer in der Wüste in Corona-Zeiten

Mit der Heiligenfigur vor seiner Kirche nahm der Geistliche die Rolle des Rufers fortan arbeitsteilig wahr. Denn der steinerne Johannes wandte sich in seiner unmissverständlichen Geste und mit seinem durchdringenden, in die Ferne gerichteten Blick von nun an ohne Unterlass allen zu, vor allem auch jenen, die die Kirche mieden, sondern sie auf dem Weg durch die Stadt nur passierten. Ich weiß nicht, ob die Figur heute noch steht, aber die Begegnung mit dem – gar nicht strengen, stets verständnisvollen, Zigarre rauchenden und kulinarisch aufgeschlossenen - Pfarrer und seinem Rufer in der Wüste ist mir in Erinnerung geblieben.

Solche „Rufer in der Wüste“ gibt es immer wieder. Der Marburger Virologe Hans-Dieter Klenk zum Beispiel warnte in einer öffentlichen Vorlesung an der Universität Marburg Anfang der 2000er Jahre – als die Vogelgrippe am Themenhimmel aufstieg – vor einer Pandemie und ihren Folgen. Die Frage sei nicht, ob sie komme, sondern nur: Wann es wieder so weit sei.

Im Publikum saßen vor allem Vogelzüchter, die die Dimension dessen, was der Forscher sagte, gar nicht verstehen wollten, sondern sich wegen ihrer Liebe zu den Vögeln persönlich angegriffen wähnten. Aber im Gegensatz zu allen anderen Bürgern, die der Einladung nicht gefolgt waren, hörten die Vogelzüchter wenigstens zu. Offenbar wurde an diesem Abend auch das grundsätzliche Dilemma des Propheten: Er sagt das Unglaubliche voraus. Das Unvorstellbare. Das, was es doch gar nicht geben kann. Hinzu kam: Jede Warnung, obschon sie noch so berechtigt war, minderte die Glaubwürdigkeit des Mahners, wenn die tatsächlichen Folgen des prophezeiten Ereignisses in milderer Form eintraten als vorhergesagt. So war es bei der Vogelgrippe, der Schweinegrippe, bei Mers und Sars, und die Risikoanalyse des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, in der die Fachleute eine Hochwasserkatastrophe und eine Pandemie – ausgelöst durch ein Corona-Sars-Virus – durchgespielt hatten, und die am 3. Januar 2013 als Bundestagsdrucksache vorgelegt worden war, hatte schließlich nur noch wenige interessiert.

Heute zeigt sich, wie nah am aktuellen Geschehen die Prognostiker damals lagen. Im Februar eines Jahres X komme eine Seuche in Ostasien auf und im April würden die ersten Fälle in Deutschland bekannt, ausgelöst durch den Besucher einer Industriemesse in Norddeutschland und einen jungen Menschen, der von einem Studienaufenthalt in China in eine süddeutsche Universitätsstadt zurückkehre. Der Beginn des Berichts liest sich wie eine Schilderung des Geschehens aus diesen Tagen. Der dann folgende Ausblick wird hoffentlich nicht zur Wahrheit werden. In mehreren Wellen komme die Seuche über fünf Jahre verteilt zurück. Millionen von Menschen werden sterben. Die Wasser- und Energieversorgung werde wohl aufrechterhalten werden können, die Lebensmittelversorgung nicht.

So schlimm ist es noch nicht, und so schlimm muss es ja auch nicht kommen. Aber das, was wir jetzt schon erleben, ist schlimm genug. Selbst in hoch entwickelten Ländern kollabieren die Gesundheitssysteme, und es ist bemerkenswert welchen Verlauf die Pandemie bisher in Deutschland genommen hat. Andere sehnten sich nach unserem „zerbrechlichen Zwischenerfolg“, von dem Bundeskanzlerin Merkel am 15. April 2020 sprach.

Deutschland hatte schon vor Pandemie die höchste Zahl an Intensivbehandlungsplätzen je Einwohner auf der Welt, die zudem alle mit Beatmungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Binnen weniger Tage wurde diese Kapazitäten sogar noch verdoppelt. Indes ist es uns allen gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und neben den Behandlungs- die Testkapazitäten auszubauen, um Zeit zu gewinnen. Die erste Person Plural ist in diesem Zusammenhang gerechtfertigt, denn anders als gemeinsam geht es in der Pandemie nicht.

Das alles ist uns ohne Kriegsrhetorik oder harten Einsatz von Sicherheitskräften gelungen. Die Deutschen vertrauen der Politik. Die anonymisierten und aggregierten Bewegungsprofile von Mobiltelefonkunden zeigen, wie zum Beispiel die Rede der Bundeskanzlerin vom 18. März 2020 die Deutschen in ihrer Mobilität gebremst und entschleunigt hat wie kein anderes Ereignis zuvor. Und die Jungen machen mit! Das sollten wir festhalten. Wir haben das öffentliche Leben von einem Tag auf den anderen angehalten. Plötzlich geht das, was stets als unmöglich galt. Die Appelle der Jungen, den mindestens ebenso bedrohlichen Klimawandel ernst zu nehmen, blieben ohne vergleichbare Wirkung. Die Frage nach der „Generationengerechtigkeit“ sollten wir nach Corona nochmals stellen.

Doch auch dieser Erfolg, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat seinen Preis. Die Klinikbetten, die jetzt für potentielle Corona-Patienten leer gehalten werden, waren zuvor mit kranken und sehr kranken Menschen belegt, denen heute und auf unbestimmte Zeit nicht geholfen wird. Während Virologen die Suppression der Seuche fordern, benennen Krebstherapeuten die Menschen mit Namen, denen sie derzeit nicht helfen können, und Immunologen berechnen die anwachsende Zahl der „Paralleltoten“, die heute noch kein Gesicht und keinen Namen haben, aber deren Zahl eines Tages zu beziffern sein wird. Psychisch Kranke stehen mehr Ängste aus als zuvor und die Zahl der Suizide, heißt es, nehme zu. Auf der medizinischen Mikroebene erscheinen die Dilemmata mithin schon unerträglich.

Wie aber werden die gesellschaftlichen Folgen sein, die nicht nur in Deutschland, in Europa und in der westlichen Welt, sondern auf der ganzen Welt durch eine Rezession und Armut ausgelöst werden, durch die Renationalisierung der Politik, durch die unzulässige Vereinfachung der als unerträglich empfundenen Komplexität? Welche Fluchtwellen und bewaffnete Konflikte werden ausgelöst? Hierzulande haben Linksextremisten im Internet schon zu Plünderungen aufgerufen, und es gab einen Anschlag samt Bekennerschreiben auf eine Datenleitung zu einem Fraunhoferinstitut in Berlin, dessen Wissenschaftler an einer App zur Eindämmung der Pandemie arbeiten. (Eine App, die ein entscheidende Faktor zur Eindämmung der Seuche bei gleichzeitiger Rückkehr in ein weniger reglementiertes Leben sein wird.) Indes tut die extreme Rechte so, als löste sie sich derzeit auf. Es wäre freilich töricht, ihr zu glauben.

Wir, die heute Lebenden, haben keine Erfahrung im Umgang mit einer Pandemie. Die spanische Grippe, als jüngstes Ereignis vergleichbarer Art, liegt gut 100 Jahre zurück. Wir wissen heute nicht, wie es im nächsten Monat weitergeht. Es gibt kein richtig und falsch. Die Tagesmeldungen zur Zahl der Infizierten, Toten und Genesen schaffen ebenso viel Irritation wie Sicherheit. Nur langsam fügt sich der Datenstrom zu Wissen. Der Shutdown war einfach, aber wann und wie ziehen wir die Rollos wieder hoch? Die Krise ist die Stunde der Exekutive, doch das Volk – vertreten durch das Parlament – ist der Souverän.

Wir wissen nur eines: Das Virus ist in der Welt, und es bleibt bei uns bis ans Ende der Menschheit. Bevor es in seiner Gefahr zu einem belanglosen Schnupfen herabgesunken sein wird, müssen wir als Gesellschaft durchseucht werden. Nicht nur wir hier in Hessen und in Deutschland. Die ganze Menschheit. Und das ist eine Menschheit, wie wir in diesen Tagen erfahren. Erst wenn 60 bis 80 Prozent der Menschen durch Ansteckung oder Impfung immunisiert worden sind, werden wir hinreichenden Schutz vor der neuen Erkrankung haben. Bevor es soweit ist, kann uns der Erreger jederzeit wieder einholen. Von jedem Fleck auf Erden aus.

Um solche Wahrheiten zu erkennen und auszusprechen, muss man kein Prophet sein. Aber um die wahren von den falschen Propheten, die aufrichtigen von den irreführenden Rufern in der Wüste, in den sozialen Medien und irgendwann auch wieder auf den Straßen zu scheiden, dazu ist unsere Akademie berufen, ihren Beitrag zu leisten. Die Welt ist voller Widersprüche. Halten wir sie aus.

Claus Peter Müller von der Grün, Vorsitzenden des Kuratoriums der Ev. Akademie Hofgeismar

2020-09-28 860