Prof. Dr. Manana Tandaschwili

Neue Erzählerinnen aus Georgien

Layout Grafik

Beim Länderporträt Georgien, das im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. Oktober stattfindet, wird das Land am Kaukasus in Vorträgen, Filmen und Lesungen vorgestellt. So liest Prof. Dr. Manana Tandaschwili aus der Anthologie "Techno der Jaguare. Neue Erzählerinnen aus Georgien" am Samstag um 15 Uhr.

Prof. Dr. Manana Tandaschwili studierte Kaukasiologie an der Staatlichen Universität Tbilisi. 1988 bis 1993 absolvierte sie die Kandidatur an der Akademie der Wissenschaften Georgiens und promovierte 1993 am Arnold-Tschikobava-Institut für Sprachwissenschaft. 1999 habilitierte sie sich ebendort mit dem Thema „Grundprinzipien der Computermodellierung (auf der Basis des Georgischen und Udischen)“. 2006 wurde sie mit der Antrittsvorlesung „Multilinguales Code-Switching“ an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main umhabilitiert.
Von 1993 bis 1995 arbeitete Tandaschwili als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arnold-Tschikobava-Institut für Sprachwissenschaft in Tbilisi. Von 1995 bis 1999 leitete sie an eben jenem Institut die Abteilung für Computerlinguistik. 1999 erhielt sie ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung und arbeitete in Deutschland zunächst zusammen mit Wolfgang Schulze an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dann mit Jost Gippert an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2002 ist sie an der Frankfurter Universität am Institut für Empirische Sprachwissenschaft tätig. Von 2007 bis 2008 übernahm sie die Vertretung der Professur für Kaukasiologie an der Schiller-Universität in Jena.
Manana Tandaschwili lehrt seit 1999 an deutschen Universitäten (München, Jena und Frankfurt am Main). Außer Lehrveranstaltungen aus ihrem Spezialgebiet (Kaukasische Sprachwissenschaft) gibt sie Einführungskurse in die Sprachwissenschaft und Spezialkurse in der digitalen Verarbeitung linguistischer Daten. Zusammen mit Zakharia Pourtskhvanidze integriert sie Lernmethoden wie E-Learning (OLAT) und E-Lecture in ihre Lehre. Sie arbeitet an der Internationalisierung der Lernprozesse in der Kaukasologie an der Frankfurter Universität, indem sie in ihren Vorlesungen zu Sprachwissenschaften, Politologie, Rechtswissenschaften, Anthropologie georgische Wissenschaftler einbezieht.

Zu der Lesung von Manana Tanadschwili am Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr  sind alle eingeladen. Am Sonntag, 10.30 Uhr liest die Georgierin Anna Margwelaschwili aus ihrem Buch "Kalendula und blauer Knopf". Aspekte aus 200 Jahren deutsch-georgischer Beziehung. Auch diese Lesung kann auch ohne Tagungsteilnahme besucht werden. Bei beiden Lesungen sind Spenden zur Deckung der Reisekosten erwünscht.

Eine Teilnahme am Länderporträt ist noch möglich, allerdings ohne Übernachtungsmöglichkeit (Preis: 141 Euro mit Verpflegung). Hier geht's zum Programm.

Prof. Dr. Manana Tandaschwili

Prof. Dr. Manana Tandaschwili studierte Kaukasiologie an der Staatlichen Universität Tbilisi. 1988 bis 1993 absolvierte sie die Kandidatur an der Akademie der Wissenschaften Georgiens und promovierte 1993 am Arnold-Tschikobava-Institut für Sprachwissenschaft. 1999 habilitierte sie sich ebendort mit dem Thema „Grundprinzipien der Computermodellierung (auf der Basis des Georgischen und Udischen)“. 2006 wurde sie mit der Antrittsvorlesung „Multilinguales Code-Switching“ an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main umhabilitiert.
Von 1993 bis 1995 arbeitete Tandaschwili als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arnold-Tschikobava-Institut für Sprachwissenschaft in Tbilisi. Von 1995 bis 1999 leitete sie an eben jenem Institut die Abteilung für Computerlinguistik. 1999 erhielt sie ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung und arbeitete in Deutschland zunächst zusammen mit Wolfgang Schulze an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dann mit Jost Gippert an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2002 ist sie an der Frankfurter Universität am Institut für Empirische Sprachwissenschaft tätig. Von 2007 bis 2008 übernahm sie die Vertretung der Professur für Kaukasiologie an der Schiller-Universität in Jena.
Manana Tandaschwili lehrt seit 1999 an deutschen Universitäten (München, Jena und Frankfurt am Main). Außer Lehrveranstaltungen aus ihrem Spezialgebiet (Kaukasische Sprachwissenschaft) gibt sie Einführungskurse in die Sprachwissenschaft und Spezialkurse in der digitalen Verarbeitung linguistischer Daten. Zusammen mit Zakharia Pourtskhvanidze integriert sie Lernmethoden wie E-Learning (OLAT) und E-Lecture in ihre Lehre. Sie arbeitet an der Internationalisierung der Lernprozesse in der Kaukasologie an der Frankfurter Universität, indem sie in ihren Vorlesungen zu Sprachwissenschaften, Politologie, Rechtswissenschaften, Anthropologie georgische Wissenschaftler einbezieht.

Zu der Lesung von Manana Tanadschwili am Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr  sind alle eingeladen. Am Sonntag, 10.30 Uhr liest die Georgierin Anna Margwelaschwili aus ihrem Buch "Kalendula und blauer Knopf". Aspekte aus 200 Jahren deutsch-georgischer Beziehung. Auch diese Lesung kann auch ohne Tagungsteilnahme besucht werden. Bei beiden Lesungen sind Spenden zur Deckung der Reisekosten erwünscht.

Eine Teilnahme am Länderporträt ist noch möglich, allerdings ohne Übernachtungsmöglichkeit (Preis: 141 Euro mit Verpflegung). Hier geht's zum Programm.

2018-10-18 572