Wessen Perspektive zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit
Online-Fortbildung
14. Januar 2027
Weiterer Termin: 26. Januar 2027
In der Bildungspraxis wird bestimmten Perspektiven und Narrativen mehr Legitimität zugeschrieben als anderen. Narrative sind grundlegende Erzählstrukturen, die unseren Wahrnehmungen, Erinnerungen und der Art und Weise, wie wir die Welt deuten, zugrunde liegen. Sie entstehen in historischen, politischen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ein Problem liegt in der dominanten Rolle westlich geprägter Narrative: Sie können andere Stimmen marginalisieren, Ungerechtigkeiten legitimieren und unser Denken über gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten verengen. Zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien schreiben immer noch stereotype Bilder und kolonial-rassistische Denkmuster fort und bilden damit die Grundlage für Diskriminierung.
Im Transformativen Lernen ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, marginalisierte Wissensformen wahrzunehmen und Räume zu eröffnen, in denen Vielfalt nicht nur benannt, sondern methodisch verankert wird. Auf dieser Grundlage wollen wir vorherrschende Sichtweisen und Erzählungen erkennen und durchbrechen. In unserer zweiteiligen Online-Reihe verbinden wir kritische Reflexion mit der Vermittlung und praktischen Erprobung von Methoden für die eigene Bildungsarbeit. Die Veranstaltungen können einzeln oder zusammen besucht werden.
Zielgruppe
Multiplikator*innen
Referent*innen: Maló Wawerda, Nele Sander, Christoph Sanders & Mascha Schädlich, Konzeptwerk Neue Ökonomie







