• Afrika Neu Denken 2026 – Völkerrecht am Ende?

    Ubuntu Haus Rehstraße 23C, Frankfurt am Main

    Afrika Neu Denken 2026 - Völkerrecht am Ende? Afrikanische Strategien und Ressourcen für eine Zukunft jenseits des Imperialismus 23. Oktober 2026 Kriege, wirtschaftlicher Druck und das brüchig werdende Völkerrecht prägen unsere Gegenwart. Während globale Machtverhältnisse neu ausgehandelt werden, stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Afrika in dieser sich wandelnden Welt - und welche eigenen Wege eröffnen sich? Afrika verfügt über enorme materielle, intellektuelle und kulturelle Ressourcen. Die Konferenz fragt, wie diese Potenziale gemeinsam genutzt werden können - für mehr Selbstbestimmung und eine gerechtere globale Zukunft. Afrika neu Denken 2026 rückt afrikanische Perspektiven in den Mittelpunkt: Widerstand und Selbstbehauptung in einer ungleichen Welt Zusammenarbeit statt Spaltung Nutzung eigener Ressourcen für ein gutes Leben für Alle neue Denkansätze jenseits von Konkurrenz und Abhängigkeit Was erwartet Sie? Impulse, Diskussionen und Begegnungen - mit neuen Perspektiven auf globale Zusammenhänge und afrikanische Zukunftsentwürfe Denken Sie mit uns Afrika neu.    Programm herunterladen   Zielgruppe Für Menschen aus der afrikanischen Diaspora, Engagierte in Solidaritätsarbeit sowie alle, die Afrika jenseits gängiger Narrative verstehen wollen.   Anmeldung Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für Essen ist gesorgt. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei. Das Bad ist nicht barrierefrei.

  • Just Fashion Werkstatt: Von Siegeln und Sorgfaltspflichten – zwischen Freiwilligkeit und Verpflichtung

    Online

    Just Fashion Werkstatt: Von Siegeln und Sorgfaltspflichten – zwischen Freiwilligkeit und Verpflichtung 24. Oktober 2026 Modul #05 | Online Von Siegeln und Sorgfaltspflichten – zwischen Freiwilligkeit und Verpflichtung Wie lässt sich Verantwortung in der Modebranche wirksam verankern? Dieses Modul beleuchtet das Spannungsfeld zwischen freiwilligen Instrumenten, wie Nachhaltigkeitssiegeln, und verbindlichen gesetzlichen Regelungen zu menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten. Im Fokus stehen aktuelle nationale und europäische Rahmenbedingungen der Unternehmensverantwortung sowie ihre praktische Umsetzung in der Textil- und Modeindustrie. Anhand konkreter Beispiele wird diskutiert, wo Gesetze und Standards greifen, wo sie an Grenzen stoßen und wie Verantwortung entlang globaler Lieferketten übernommen oder umgangen wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kritischen Einordnung von Siegeln: Welche Orientierung bieten sie, wo liegen ihre Möglichkeiten und Grenzen? Es wird diskutiert, welche Rolle verbindliche Vorgaben, Kontrolle und zivilgesellschaftlicher Druck spielen, um Menschenrechte und Umweltstandards nachhaltig durchzusetzen. Zielgruppe Interessierte Menschen (ohne und mit Vorwissen) und Multiplikator*innen   Ablauf 11.00 Uhr Einführung  Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V. 11.30 Uhr Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk 13.00 Uhr Mittagspause 14.00 Uhr Unternehmensverantwortung Ingrid Elbertsee, Fair Wear Foundation 15.00 Uhr Pause 15.15 Uhr Siegel und ihre Wirksamkeit Annika Waymann, Weltladen Darmstadt 16.45 Uhr Abschluss Nadja Ahmad, […]

  • Just Fashion Werkstatt: Just Fashion – der gerechte Wandel in der Modeindustrie

    Stadtteilzentrum Vorderer Westen Elfbuchenstraße 3, Kassel, Hessen, Deutschland

    Just Fashion Werkstatt: Just Fashion – der gerechte Wandel in der Modeindustrie 28. November 2026 Modul #06 | Kassel | Stadtteilzentrum Vorderer Westen  Just Fashion – der gerechte Wandel in der Modeindustrie Dieses Modul widmet sich dem Konzept der Just Transition: einem gerechten Wandel hin zu einem Modesystem, das ökologische Grenzen respektiert, globale Ungleichheiten abbaut und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Doch was braucht es, dass so eine Wende gelingen kann? Weniger Ressourcenverbrauch, faire Verteilung von Wertschöpfung und entschleunigter Konsum sind nicht nur technische oder politische Herausforderungen, sondern auch kulturelle Kämpfe um Macht, Sichtbarkeit und Narrative. Zum Abschluss der Qualifizierungsreihe richten wir den Blick auf progressive Ansätze, Bewegungen und Denkmodelle, die Alternativen zum Status quo entwickeln. Im Zentrum des Moduls steht ein gemeinsamer Utopie- und Gestaltungsprozess sowie die Erprobung von Bildungsmaterialien. Es gibt Raum für Austausch, Vernetzung und die Diskussion konkreter Handlungs- und Kooperationsmöglichkeiten. Zielgruppe Interessierte Menschen (ohne und mit Vorwissen) und Multiplikator*innen Ablauf 11.00 Uhr Einführung Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.  11.30 Uhr Mode und Bildung: Materialiensammlung und -erprobung  Maren Voigt, Weltladen Marburg 13.00 Uhr Mittagspause 14.00 Uhr Utopien entwickeln: Fashioning a Just Transition Dr. Jiska Gojowyczk, SÜDWIND-Institut 16.00 Uhr Kollektive […]

  • Inklusiv und barrierearm. Werkstatt zur Weiterentwicklung der politischen Bildungspraxis

    Zinzendorfhaus Neudietendorf Zinzendorfplatz 3, Neudietendorf, Germany

    Inklusiv und barrierearm Werkstatt zur Weiterentwicklung der politischen Bildungspraxis in Evangelischen und Katholischen Akademien 01. - 02. Dezember 2026 Evangelische und Katholische Akademien schaffen Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich gesellschaftlich und politisch einbringen können. Damit diese Räume möglichst vielen Menschen offenstehen, müssen politische Bildungsangebote inklusiv und barrierearm gestaltet sein. Aber wie gelingt das in der Praxis? Wie gestalten wir Veranstaltungen so, dass die Zugänge leicht sind und verschiedene Bedürfnisse berücksichtigt werden? In unserer Werkstatt möchten wir diese Fragen aufgreifen, im Austausch voneinander lernen und kreative Antworten erarbeiten. Einen Schwerpunkt legen wir auf inklusive Methoden. Diese probieren wir miteinander aus und reflektieren Konzepte, Checklisten und Beispiele aus der Praxis. Nach der Werkstatt haben wir neues Handwerkszeug, das sich bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen unmittelbar einsetzen lässt.   Dienstag, 01. Dezember 2026 12.30 Uhr Anreise und Mittagsimbiss 14.00 Uhr Begrüßung und inklusives Kennenlernen 14.30 Uhr Alle(s) mitdenken? Geschichte, Ziele und Ansatz der akademieübergreifenden Innovationsgruppe inklusive politische Bildung 15.00 Uhr Pause 15.30 Uhr Veranstaltungspraxis inklusiv und barrierearm Moderierter Austausch über unsere Erfahrungen mit einer inklusiveren Veranstaltungspraxis • Gains: Was lässt sich gut umsetzen? • Pains: Woran scheitern wir und warum? • Essentials: Was […]

  • Wessen Perspektive zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit

    Online

    Wessen Perspektive zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit Online-Fortbildung   14. Januar 2027 Weiterer Termin: 26. Januar 2027 In der Bildungspraxis wird bestimmten Perspektiven und Narrativen mehr Legitimität zugeschrieben als anderen. Narrative sind grundlegende Erzählstrukturen, die unseren Wahrnehmungen, Erinnerungen und der Art und Weise, wie wir die Welt deuten, zugrunde liegen. Sie entstehen in historischen, politischen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ein Problem liegt in der dominanten Rolle westlich geprägter Narrative: Sie können andere Stimmen marginalisieren, Ungerechtigkeiten legitimieren und unser Denken über gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten verengen. Zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien schreiben immer noch stereotype Bilder und kolonial-rassistische Denkmuster fort und bilden damit die Grundlage für Diskriminierung. Im Transformativen Lernen ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, marginalisierte Wissensformen wahrzunehmen und Räume zu eröffnen, in denen Vielfalt nicht nur benannt, sondern methodisch verankert wird. Auf dieser Grundlage wollen wir vorherrschende Sichtweisen und Erzählungen erkennen und durchbrechen. In unserer zweiteiligen Online-Reihe verbinden wir kritische Reflexion mit der Vermittlung und praktischen Erprobung von Methoden für die eigene Bildungsarbeit. Die Veranstaltungen können einzeln oder zusammen besucht werden.   Zielgruppe Multiplikator*innen   Referent*innen: Maló Wawerda, Nele Sander, Christoph Sanders & Mascha Schädlich, Konzeptwerk Neue Ökonomie         

  • Wessen Perspektive zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit

    Online

    Wessen Perspektive zählt? Machtkritische Methoden in der Bildungsarbeit Online-Fortbildung   26. Januar 2027 Weiterer Termin: 14. Januar 2027 In der Bildungspraxis wird bestimmten Perspektiven und Narrativen mehr Legitimität zugeschrieben als anderen. Narrative sind grundlegende Erzählstrukturen, die unseren Wahrnehmungen, Erinnerungen und der Art und Weise, wie wir die Welt deuten, zugrunde liegen. Sie entstehen in historischen, politischen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ein Problem liegt in der dominanten Rolle westlich geprägter Narrative: Sie können andere Stimmen marginalisieren, Ungerechtigkeiten legitimieren und unser Denken über gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten verengen. Zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien schreiben immer noch stereotype Bilder und kolonial-rassistische Denkmuster fort und bilden damit die Grundlage für Diskriminierung. Im Transformativen Lernen ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, marginalisierte Wissensformen wahrzunehmen und Räume zu eröffnen, in denen Vielfalt nicht nur benannt, sondern methodisch verankert wird. Auf dieser Grundlage wollen wir vorherrschende Sichtweisen und Erzählungen erkennen und durchbrechen. In unserer zweiteiligen Online-Reihe verbinden wir kritische Reflexion mit der Vermittlung und praktischen Erprobung von Methoden für die eigene Bildungsarbeit. Die Veranstaltungen können einzeln oder zusammen besucht werden.   Zielgruppe Multiplikator*innen   Referent*innen: Maló Wawerda, Nele Sander, Christoph Sanders & Mascha Schädlich, Konzeptwerk Neue Ökonomie   

  • Lateinamerika und Karibik in Bewegung: Migration, Routen und Zusammenleben

    Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar Gesundbrunnen 8, Hofgeismar, Hessen, Deutschland

    Lateinamerika und Karibik in Bewegung: Migration, Routen und Zusammenleben Hofgeismarer Lateinamerikagespräche 29. - 31. Januar 2027 Flucht und Migration sind historische Konstanten. Lateinamerika und die Karibik zählen heute zu den dynamischsten Migrationsregionen der Welt. Intraregionale Migration, Transitbewegungen Richtung Nordamerika, Rückkehrmigration und arbeitsbedingte Mobilität prägen die Region ebenso wie neue Formen „erzwungener Immobilität“ durch Grenzregime und Migrationskontrollen. Ursachen sind Gewalt, soziale Ungleichheit, Veränderungen der Arbeitswelt, politische Krisen und die Folgen der Klimakrise. Gleichzeitig prägen Migration und Integration auch die Debatten in Deutschland und Europa. Die Tagung beleuchtet aktuelle Migrationsdynamiken in Lateinamerika und der Karibik und diskutiert Fragen von Teilhabe, Solidarität, Grenzpolitik und Zusammenleben. Der Blick auf die Region eröffnet vergleichende Perspektiven und neue Impulse für den Umgang mit Migration in einer globalisierten Welt. Zielgruppe Menschen aus entwicklungspolitischen, zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und internationalen Organisationen, sozialen Bewegungen, ehrenamtlich Engagierte, Wissenschaftler*innen, Studierende, politisch interessierte Menschen, Initiativen von Migrant*innen und Geflüchteten sowie kulturelle Akteur*innen.   Freitag, 29. Januar 2027 18.00 Uhr Beginn der Tagung mit dem Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung, Kennenlernen und Einführung Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar Prof. Dr. Christine Hatzky, Leibniz Universität Hannover 19.45 Uhr - 21.00 Uhr Migration in der Krise? Politische Narrative und Mobilitätsdynamiken in Lateinamerika Prof. Dr. Luisa Feline Freier, Professorin […]

  • Aufklärung in heißen Gesellschaften

    Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar Gesundbrunnen 8, Hofgeismar, Hessen, Deutschland

    Aufklärung in heißen Gesellschaften Zwischen Wissensansprüchen, gesellschaftlicher Transformation und dekolonialen Perspektiven 25. - 26. Mai 2027 Die Aufklärung steht für die Hoffnung, dass Wissen, Kommunikation und technischer Fortschritt Gesellschaften verbessern und demokratische Aushandlung ermöglichen. Zugleich ist ihr Erbe ambivalent: Kolonialismus, Extraktivismus und die Universalisierung westlicher Wissensordnungen stehen in Spannung zu diesem Versprechen. In „heißen“ Gesellschaften, die von tiefgreifenden ökologischen, sozialen und politischen Transformationen geprägt sind, stellt sich daher neu die Frage, was Aufklärung heute bedeuten kann. Welche Wissensformen zählen? Wer klärt wen auf? Wie lassen sich Bildung, Kommunikation und Partizipation gestalten, ohne Hierarchien zu reproduzieren? Die Tagung verbindet historische und gegenwärtige Perspektiven und diskutiert das Potential der Aufklärung für Demokratie und gesellschaftlichen Wandel. Zielgruppe Studierende, Wissenschaftler*innen, Interessierte Personen