Veranstaltungsdetails

MIGRATION GESTALTEN Zwischen politisch-gesellschaftlichem Handlungsdruck und Nachhaltigkeit: Welche Wege zwischen Afrika und Europa wollen wir gehen (lassen)?

Am 10. Dezember 2018 wurde der globale Vertrag zu internationaler Migration in Marrakesch von Regierungsvertretern von 164 Staaten angenommen. Der "Global compact", bekannt als „Migrationspakt", hat zum Ziel sichere, geordnete und reguläre Migration zu stärken. Aktuell zielt Politik in Deutschland und Europa darauf ab, Migration zu reduzieren. Dies ist unter Menschenrechtlern, unter Wirtschaftsvertretern und in der Entwicklungspolitik nicht unumstritten. Eine Eindämmung von Migration hat zudem kaum Effekte im Sinn der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung der United Nations, der Sustainable Development Goals (SDG). In Deutschland wird Migration außerdem zunehmend als innenpolitisches Thema verhandelt. Damit stehen innenpolitische Ziele einer außenpolitischen Gestaltung von Migration im Weg. Welche Rolle spielen Nationalismus und Populismus in Europa für die Gestaltung globaler Migrationswege? Werden die Vereinbarungen des „Global compact" helfen, Migration neu zu bewerten und zu gestalten?

Termin

01.02.2019 bis 03.02.2019 (18:00 Uhr bis 13:00 Uhr)