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RECHTSPOPULISMUS IN EUROPA - URSACHEN, DIMENSIONEN, AUSWEGE

„Globalisierungskritik“, „Brüssel-Schelte“ und „Eliten-Bashing“ werden zu markanten Merkmalen rechtspopulistischer Diskurse. Die Repräsentationskrise etablierter Parteien droht sich zu einer bedrohlichen Demokratiekrise zu verfestigen. Rechtspopulistische Positionen und autoritäre Politikstile sind en vogue, nicht nur in Europa. Ihr Aufstieg ist auf dem „alten Kontinent“ mit den politischen, ökonomischen und sozialen Krisenprozessen des europäischen Integrationsprozesses eng verknüpft, können aber auf diese nicht reduziert werden. Vor diesem Hintergrund sollen folgende Leitfragen erörtert werden und zu einer kritischen Reflexion des Erfolges rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien anregen: Was ist Rechtspopulismus? Was erklärt den Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa? Wie kann eine demokratische Neuerfindung Europas dem Rechtsruck entgegenwirken? Wie lassen sich politische, ökonomische und sozialpsychologische Sichtweisen dabei verbinden? Welchen Beitrag kann die Fromm’sche analytische Sozialpsychologie hierzu leisten?

 

Termin

26.04.2019 bis 28.04.2019 (18:00 Uhr bis 13:00 Uhr)