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Politische Bildung für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit

Demokratiegefährdungen in analogen und digitalen Räumen

Rechtspopulistische und antidemokratische Akteure setzen die Gesellschaft zunehmend unter Druck. Es zeigt sich, dass ausgrenzende und antidemokratische Äußerungen bisweilen auf Resonanz stoßen. Die Folgen im Alltag sind Diskriminierung, menschenfeindliches Verhalten und das Erstarken von rechtspopulistischen Parteien in den Parlamenten. Gegen die Erosion demokratischer Werte und den damit einhergehenden Vertrauensverlusten in demokratische Institutionen stemmen sich Politik und Zivilgesellschaft mit Demokratiefördergesetzen, Demonstrationen und großem Engagement.
Gesellschaftliche Krisen und Konfliktlagen werden auch in der Schule spürbar: Antisemitismus, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, antidemokratische Verschwörungstheorien, rechtspopulistische Parolen und Diskriminierung fordern Lehrkräfte im Schulalltag und Unterricht heraus. Im Politikunterricht können und sollen diese Herausforderungen und Gefahren für die Demokratie
analysiert und diskutiert werden. Darüber hinaus wird Schule als Ort gelebter demokratischer Werte verstanden und diskriminierendem Verhalten soll mit (demokratischer) Haltung begegnet werden.
In Vorträgen und Workshops möchten wir mit Ihnen über diese Herausforderungen diskutieren und unterrichts- und schulpraktische Ansätze zum Umgang und zur Thematisierung und Vermittlung
kennenlernen und erproben. Dabei geht es u. a. um folgende Fragen:

▪ Auf welches Wertefundament bezieht sich die Politische Bildung in der Demokratie?
▪ Wie können Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und andere Formen
der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in der Schule und auch im
Politikunterricht thematisiert werden?
▪ Wie können Lehrkräfte rechtspopulistischen und demokratiefeindlichen
Äußerungen im Schulalltag und Unterricht begegnen?
▪ Welche Rolle spielen demokratische Werte und wie können diese
Schüler:innen aller Schulstufen vermittelt werden?
▪ In welchem (Spannungs-)Verhältnis stehen Politische Bildung und Extremismusprävention?
▪ Wie kann Politische Bildung als Schul- und Unterrichtsprinzip aller Fächer als
Beitrag zur Demokratiebildung umgesetzt werden?
▪ Wie es ist um die Demokratie und um demokratiefeindliche Einstellungen in
Hessen bestellt?
▪ Welche Ansprechpartner und außerschulischen Kooperationspartner gibt es
zu diesen Themen für Lehrkräfte in Hessen und darüber hinaus?

Flyer herunterladen

Anmeldung:
Die Anmeldung ist bis zum 25. August 2024 oder bis zur Vergabe aller Plätze über folgende Website möglich:

Anmeldung – Hessischer Politiklehrer:innentag der DVPB Hessen (politiklehrerinnentag.de)

Teilnahmebeitrag
als DVPB-Mitglied 15,00 Euro
als Nicht-Mitglied 30,00 Euro

Tagungsleitung:
Dr. Oliver Emde

Dr. Oliver Emde

Studienleiter Politische Jugendbildung & Pädagogik

Informationen zur Anmeldung:
Anna-Katharina Bambey

Anna-Katharina Bambey

Sekretariat

Informationen zur Tagung:
In Kooperation mit:

Evangelische Akademie Frankfurt, Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Starke Lehrer / Starke Schüler Modellprojekt Hessen, Evangelische Akademie Hofgeismar

Verantwortlich:
Tagungsnummer:
24575

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