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Ökologische Landwirtschaft

Herausforderungen in (rechts-)extremen Zeiten

21. – 22. September 2024

Landwirtschaft ist politisch so divers aufgestellt wie die Gesellschaft, in der sie praktiziert wird. Ökologische Anliegen sind deshalb auch in rechten Denkmustern verwurzelt. In der Gegenwart nutzen u.a. völkische Siedler*innen den Natur- und Umweltschutz sowohl aus ideologischer Überzeugung als auch zur Instrumentalisierung ökologischer Themen. Dabei versuchen sie, ein rassistisch-antisemitisches Weltbild in der Gesellschaft zu etablieren. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf völkischen Siedlungsgemeinschaften und deren Verbindung zur ökologischen Landwirtschaft.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für Rechtsextremismus und völkische Siedler*innen in der Landwirtschaft zu schaffen. Durch Vorträge, Diskussionen und interaktive Workshops soll ein offener Dialog und die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren gefördert werden.

 

Samstag, 21. September 2024

12.00 Uhr
Begrüßung und Einstieg

12.30 Uhr
Mittagessen

13.30 Uhr
Einführungsvortrag
Andrea Röpke, Politologin und freie Journalistin

14.30 Uhr
Workshops und Kaffeepause

1. Grünes Blatt auf braunem Boden – Rechte Ideologien in der Landwirtschaft
Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)

2. Ökologie von rechts: Rechtsextreme Ideologien im Natur- und Umweltschutz
Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr
Kulturprogramm: Magischer Exkurs in wenig zauberhaften Zeiten „Roundup, rechte Bauern und tolle Problemlösungen…“
Wolf Bauer, Magischer Zirkel Deutschland

20.30 Uhr
Get together

 

Sonntag, 22. September 2024

ab 07.30 Uhr
Frühstück

09.00 Uhr
Tageseinstieg

09.30 Uhr
Workshops

1. Wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Landwirtschaft und Bauernproteste heute
Andreas Grede, Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V.

2. „Speerspitze der nationalen Erneuerung …“ – Völkische Siedlungsgemeinschaften und ihr Engagement in peripheren Regionen (historische Kontexte – Gedankenwelt & Raumstrategie – politische Stoßrichtung)
Dr. Daniel Trepsdorf, Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg

3. Handlungs- und Präventionsstrategien zu Rechtsextremismus in der eigenen Organisation
Anna Rosga & Christopher Vogel, Mobiles Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus – für demokratische Kultur e.V.

4. „Alles muss man selber machen!“ Landleben, bäuerliche Landwirtschaft, Ökolandbau und Engagement gegen rechts
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Hessen

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Bedeutung rechter Ideologien in der Landwirtschaft für die Demokratie
Podiumsgespräch
Dr. Daniel Trepsdorf, Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg
Andreas Grede, Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V.
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Hessen

12.00 Uhr
Wie weiter?
Ergebnissicherung & Tagungsabschluss
Fishbowl

12.45 Uhr
Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

Tagungskosten (pro Person)

  • Teilnahmebeitrag/Vollverpflegung/Einzelzimmer, € 125,00
  • Teilnahmebeitrag/Vollverpflegung/Zweibettzimmer, € 119,50
  • Teilnahmebeitrag/Verpflegung o. Frühstück, € 82,00
  • Teilnahmebeitrag, € 35,00 

Schüler*innen, Studierende und Auszubildende bis 35 Jahre sowie
Bürgergeldempfänger*innen erhalten 50% Ermäßigung.

 

Tagungsflyer herunterladen

 

 


Tagungsleitung:
Michael Nann

Michael Nann

Studienleiter Politik & Gesellschaft

Informationen zur Anmeldung:
Claudia Bochum

Claudia Bochum

Sekretariat

Informationen zur Tagung:
In Kooperation mit:

Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V.

Verantwortlich:
Tagungsnummer:
24108

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