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Aufklärung in heißen Gesellschaften

Zwischen Wissensansprüchen, gesellschaftlicher Transformation und dekolonialen Perspektiven

25. – 26. Mai 2027

Die Aufklärung steht für die Hoffnung, dass Wissen, Kommunikation und technischer Fortschritt Gesellschaften verbessern und demokratische Aushandlung ermöglichen. Zugleich ist ihr Erbe ambivalent: Kolonialismus, Extraktivismus und die Universalisierung westlicher Wissensordnungen stehen in Spannung zu diesem Versprechen.

In „heißen“ Gesellschaften, die von tiefgreifenden ökologischen, sozialen und politischen Transformationen geprägt sind, stellt sich daher neu die Frage, was Aufklärung heute bedeuten kann. Welche Wissensformen zählen? Wer klärt wen auf? Wie lassen sich Bildung, Kommunikation und Partizipation gestalten, ohne Hierarchien zu reproduzieren? Die Tagung verbindet historische und gegenwärtige Perspektiven und diskutiert das Potential der Aufklärung für Demokratie und gesellschaftlichen Wandel.

Zielgruppe

Studierende, Wissenschaftler*innen, Interessierte Personen

Tagungsleitung:

Nadja Ahmad

Studenleiterin Nachhaltigkeit & Politische Ökologie
Informationen zur Anmeldung:

Claudia Bochum

Sekretariat
Informationen zur Tagung:
In Kooperation mit:
Fachgebiete für Literatur- und Kulturwissenschaft Französisch und Spanisch, Universität Kassel
Verantwortlich:
Nadja Ahmad, Prof. Dr. Agnieszka Komorowska, Prof. Dr. Jan-Henrik Witthaus
Tagungsnummer:
27358

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