Aufklärung in heißen Gesellschaften
Zwischen Wissensansprüchen, gesellschaftlicher Transformation und dekolonialen Perspektiven
25. – 26. Mai 2027
Die Aufklärung steht für die Hoffnung, dass Wissen, Kommunikation und technischer Fortschritt Gesellschaften verbessern und demokratische Aushandlung ermöglichen. Zugleich ist ihr Erbe ambivalent: Kolonialismus, Extraktivismus und die Universalisierung westlicher Wissensordnungen stehen in Spannung zu diesem Versprechen.
In „heißen“ Gesellschaften, die von tiefgreifenden ökologischen, sozialen und politischen Transformationen geprägt sind, stellt sich daher neu die Frage, was Aufklärung heute bedeuten kann. Welche Wissensformen zählen? Wer klärt wen auf? Wie lassen sich Bildung, Kommunikation und Partizipation gestalten, ohne Hierarchien zu reproduzieren? Die Tagung verbindet historische und gegenwärtige Perspektiven und diskutiert das Potential der Aufklärung für Demokratie und gesellschaftlichen Wandel.
Zielgruppe
Studierende, Wissenschaftler*innen, Interessierte Personen







