Gönnen statt verzichten?
Konsum im Spannungsfeld von Freiheit und Selbstbeschränkung
03. März 2027
Verzicht liegt im Trend: als politisches Gebot angesichts der Klimakrise, als hippe Praxis der Selbstoptimierung, als spirituelle Übung oder als Triggerthema in gesellschaftlichen Debatten. Verzicht ist mehr als ein Schlagwort. Er berührt Fragen der Alltagspraxis genauso wie große gesellschaftliche Herausforderungen: Was bedeutet es heute, zu verzichten? Warum erregt es uns, wenn wir zum Verzicht angeregt werden? Kann Verzichten eine Lösung sein? Welche Perspektiven auf Transformation, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit eröffnet oder verstellt der Verzicht?
Die Veranstaltung fragt, ob und wie Verzicht ein Motor gesellschaftlicher Veränderung und wirtschaftlicher Innovation sein kann.
Zielgruppe
Multiplikator*innen aus Kirche, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildung sowie alle, die sich für Fragen an der Schnittstelle von Ethik, Nachhaltigkeit, Religion und Gesellschaft interessieren; Studierende







